Allgemein, Unterwegs

Skandinavien – soll ich wirklich mitfahren?

 

Tja, genau diese Frage habe ich mir gestellt, als mein Papa mich Anfang Juni angerufen hat und fragte, ob ich ihn zum Nordkap begleiten wolle. 16 Tage. 16 lange Tage. Sofort kreisten meine Gedanken darum, ob es irgendwie organisieren lässt. Was mache ich mit den Kindern? Mein Lebensgefährte muss ja normal arbeiten – er hat noch keinen Urlaub. Wie schaut es mit dem Hund aus? Der ganze Haushalt bleibt ja auch auf der Strecke? Gut die Zeit hätte ich ja – als Lehrerin hab ich ohnehin die langen Sommerferien. Eine Reise würde sich da ja locker ausgehen.

Nach einigen Tagen, an denen ich viel nachgedacht, telefoniert und auch organisiert hatte, sagte ich schließlich zu. Nun gab es kein zurück mehr. Mein Freund hat ja ohnehin gemeint, ich hätte direkt zugesagt, denn diese Reise könne ich mir ja gar nicht entgehen lassen. Er war schlussendlich auch derjenige, der mich wirklich ermutigt hat, diese Reise anzutreten. „Das schaffen wir zu Hause schon, mach dir keine Sorgen!“, so seine Worte.

Die Kinder verbrachten einige der freien Tage ohnehin bei ihrer Mama, dann durften sie bei Oma „Urlaub“ machen. Auch meine Mama erklärte sich sofort bereit, ein wenig Zeit mit den Zuckerpuppen zu verbringen. Also wurden in meiner Abwesenheit verschiedene Ausflüge unternommen, es wurde gewandert, gespielt, das Schwimmbad besucht, in Mama’s Pool geplantscht – ach ich denke, es fehlte den Zuckerpuppen an gar nichts. Sie genossen die freie Zeit in vollen Zügen und wahrscheinlich auch die Tatsache, dass Oma nicht ganz so streng ist, wie ich es manchmal bin :-). Außerdem war der Papa ja auch nicht weit.

Bei dem Hund machte ich mir da mehr Gedanken. An beiden Wochenenden hatte auch mein Freund keine Zeit für ihn, da er selbst unterwegs war. Mein verlässlicher Hundesitter – meine Mama – musste mir auch für ein Wochenenden absagen. Gott sei Dank habe ich eine tolle Familie und meine Cousine erklärte sich bereit, den kleinen Wauzi zu nehmen. Dem gefiel es natürlich supergut, da er in bester tierischer Gesellschaft war und sich noch mehr mit der Hündin meiner Cousine anfreundete.

Alle versorgt – es konnte also losgehen. Der Koffer musste quasi nur mehr gepackt werden und die Reise mit dem Bus quer durch Europa ging los.
Nun kann ich sagen, ich bin froh, dass ich diese Reise machen konnte. Es waren 16 wundervolle Tage mit vielen schönen und unbeschreiblichen Eindrücken – zur Reise gibt es dann einen extra Blogbeitrag :-).

Hier ein Danke an meine Familie – die mich immer so großartig unterstützt! Ihr seid die Besten – aber das wisst ihr hoffentlich eh 🙂

Warten auf die Fähre

bis bald,
vera

 

 

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