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Working Stepmom

Ja ich habe einen Job.
Einen ziemlich tollen sogar, den ich um nichts in der Welt tauschen würde. Und nein, nicht wegen der vielen freien Tage, sondern weil ich die Arbeit mit den Kindern liebe und mit meiner Leidenschaft, der Musik, zu tun hat. Sie ist vielfältig, nie langweilig und immer für Überraschungen gut. Egal ob positiv oder negativ – man lernt ja schließlich aus Beidem.

Wie ich es mit dem Job, den Kindern, dem Haushalt und natürlich unserem Hund organisiere, ist eine andere Herausforderung.
Vormittags sind die Zuckerpuppen in der Schule, jedoch kann ich sie nicht dahin bringen, da ich die Erste bin, die morgens das Haus verlässt. Mein Partner beginnt ein später und kann die Mädels mitnehmen.
Mittags komme ich zu unterschiedlichen Zeiten nach Hause. Manchmal sind schon alle daheim, ab und zu bin ich die Erste, ein anderes Mal komme ich irgendwann dazwischen.
An einem Nachmittag muss ich auch arbeiten, da holt die Oma die Zuckerpuppen ab. Sie lieben diese Quality-Time mit den Großeltern und wollen auch zu ihnen, wenn ich doch mal früher fertig bin.

Nachmittags steht dann alles Mögliche am Programm. Hausübungen, Lesen üben, Spaziergänge mit dem Hund, Sporteinheiten und Musikunterricht. Manchmal kommt auch eine Freundin oder eine Zuckerpuppe ist auf Besuch. Natürlich darf ich den Haushalt nicht vergessen. Wäsche waschen, Putzen, aufräumen, einkaufen – man hätte immer etwas zu tun. Glücklicherweise helfen mir nicht nur die Kinder bei Kleinigkeiten, sondern mein Partner übernimmt auch öfters etwas. Einiges bleibt aber auch für das Wochenende übrig, weil ich es unter der Woche eben nicht schaffe.

Achja, das Kochen. Nachdem die Kinder hungrig von der Schule nachhause kommen, koche ich oft abends und der Rest wird am nächsten Tag aufgewärmt. Ab und zu bereite ich auch morgens etwas vor und aktiviere meinen Dampfbackofen mit der Zeitfunktion, damit es Mittags etwas frisch Gekochtes gibt.
Und ja – ich habe es auch schon mal vergessen. Dann gibt es eben ein Brot und am Abend koche ich dann etwas Leckeres. Irgendwie klappt es ja immer.

Abends, wenn die Kinder am Weg ins Bett sind, würde ich es mir gerne auf der Couch gemütlich machen. Manchmal klappt es auch, kommt ganz darauf an, was gerade im Job so ansteht. Ansonsten geht es für mich ins Büro. Lese- und Korrigierarbeiten, diverse Vorbereitungen, Sammlung von Materialien – nachmittags neben den Kindern habe ich dafür keinen Kopf. Den 20:15 Uhr Film schaffe ich nur dann, wenn ich es mir bewusst einteile und öfter als 1 Mal in der Woche klappt es nicht.

An den Wochenenden ist es mit der Zeiteinteilung auch manchmal ein wenig kritisch. Da ich mit meinem Hobby, der Musik, ziemlich viel unterwegs bin, brauchen wir auch da Unterstützung. Meist ist der Papa der Mädchen ja da, aber manchmal hat auch dieser etwas vor oder hilft jemanden. Dann gibt es die lieben Großeltern und auch meine Eltern springen ab und zu ein. Den Kindern ist es sogar manchmal ganz recht, wenn sie Zeit bei Oma und Opa verbringen dürfen.

Deshalb schaffe ich es auch eher unregelmäßig, etwas für den Blog zu schreiben. Aber es macht mir Spaß und deshalb läuft es eben so nebenbei. Als Hobby. Zu erzählen hätte ich ja manchmal genug, aber ich hoffe, es passt auch so.

alles liebe,
eure vera

 

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